Austraia
August 28, 2025
Triticale ist die Kreuzung aus Weizen und Roggen und hat sich in den letzten Jahren zunehmend als interessante Alternative auf den österreichischen Feldern etabliert. Sie vereint das Beste aus beiden Getreidearten: die hohe Ertragsleistung und Qualität des Weizens mit der Robustheit, Winterhärte und Widerstandsfähigkeit des Roggens. Besonders in Zeiten zunehmender Witterungsextreme und ökonomischem Druck gewinnt Triticale an Bedeutung.
Neue Sorten im Portfolio von DIE SAAT
Die starke Jugendentwicklung, gute Bodendeckung und Unkrautunterdrückung machen Triticale für den Anbau im Herbst interessant. In Regionen mit trockenen Frühjahren oder langen Wintern kann Triticale mit stabilen Erträgen punkten. Für Landwirte, die auf der Suche nach einer Alternative zu den bewährten Sorten sind, lohnt sich ein genauer Blick auf neue Sortenentwicklungen im Portfolio.
Mit Bicross steht eine neue Sorte zur Verfügung, die sich durch hohe Kornerträge, exzellente Blattgesundheit und hohen Wuchs, kombiniert mit guter Standfestigkeit, auszeichnet. Durch das mittelfrühe Ährenschieben und das sehr hohe Kornertragspotenzial überzeugt Bicross sowohl in der Körnernutzung als auch im Futterbau. Die hohe Biomasseleistung und gute Silierbarkeit machen Bicross zu einer flexiblen Sorte und ermöglichen damit dem Landwirt bis zur Ernte die Auswahl der Nutzungsart. Mit diesen Eigenschaften passt Bicross auf alle Standorte, von Höhenlagen bis ins Trockengebiet, und lässt sich auch nach einer späten Ernte der Vorfrucht Mais noch aussäen.
Mit Rugiro steht eine neue mittelkurze Sorte kurz vor der Registrierung, die durch ihre hohe Produktivität und hervorragende Standfestigkeit beeindruckt. Die Sorte steht derzeit in der AGES-Wertprüfung, überzeugt dabei mit sehr guter Gesundheit und lässt sehr hohe Erträge erwarten.
Anbauanforderungen in der Praxis
Wer Triticale in seine Fruchtfolge integrieren möchte, sollte auf einen gut vorbereiteten Boden und den optimalen Saatzeitpunkt achten. Die Aussaat erfolgt idealerweise zwischen Mitte September und Mitte Oktober und die Bestandsführung ähnelt der von Winterweizen.