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Delegiertenversammlung swisssem 2026 - Ein Jahr mit wichtigen Meilensteinen für die Saatgutbranche
L’assemblée des délégués a eu lieu à Morat le 28 janvier 2026 - Assemblée des délégués de swisssem : une année marquée par des avancées majeures pour la filière semencière


Switzerland
January 2026


>> L’assemblée des délégués a eu lieu à Morat le 28 janvier 2026 - Assemblée des délégués de swisssem : une année marquée par des avancées majeures pour la filière semencière

 

Die Delegierten trafen sich am 28. Januar in Murten zur 104. Versammlung des Schweizerischen Saatgutproduzenten-Verbandes – swisssem. In seiner Ansprache stellte Präsident Lukas de Rougemont mehrere positive Entwicklungen für die
Schweizer Saat- und Pflanzgutproduktion vor und bekräftigte deren zentrale Rolle für die Versorgungssicherheit des Landes.

Trotz eines instabilen geopolitischen Umfelds betonte der Präsident die strategische Bedeutung der Arbeit der Produzenten und Vermehrungsbetriebe, die ein wesentliches Bindeglied zwischen der Züchtung und dem Markt von zertifiziertem Saatgut darstellen.

Wichtige Meilensteine des vergangenen Jahres:

  • Rückkehr zu einer guten Ernte 2025: Nach einem schwierigen Jahr 2024 hat sich die Saatgetreideproduktion erholt und die Pflanzkartoffelernte war ausgezeichnet, sodass der Markt ausreichend versorgt werden konnte.
  • Delegation der Betriebskontrollen an swisssem: Der neue Vertrag mit dem BLW trat rückwirkend zum 1. Januar 2025 in Kraft und bestätigt das Vertrauen der Behörden in die Kompetenz des Verbandes.
  • Erhöhung der Einzelkulturbeiträge (EKB): Ab 2026 zahlt der Bund 1 500 CHF pro Hektar für ausgewählte Kulturen (Maissaatgut, Klee- und Grassamen) und 2 500 CHF pro Hektar für Pflanzkartoffeln, was die Wirtschaftlichkeit der Schweizer Produktion deutlich verbessert.
  • Erwerb eines Landwirtschaftsgrundstücks in Domdidier: swisssem hat ein 4,3 Hektar grosses Grundstück gekauft, um die Kontinuität der Bewirtschaftung durch die DSP AG zu gewährleisten. Der Kauf wurde vom Vorstand swisssem einstimmig gutgeheissen und anschliessend von der Freiburger Behörde für Grundstückverkehr bewilligt.

swisssem bekräftigt damit ihren Willen, Stabilität, Koordination und optimale Rahmenbedingungen für die gesamte Schweizer Saatgutbranche zu gewährleisten.

Geschäftsführer Christof Rüfenacht betont, dass er nach mehreren schwierigen Jahren und enttäuschenden Ernten endlich erfreuliche Ergebnisse verkünden kann. Wenn alles gut läuft, sollte man sich darüber freuen: Diese Fortschritte sind das
Ergebnis gemeinsamer Arbeit, und er dankt der Koordinationsgruppe Saatgut Schweiz sowie dem VSKP und dem SBV herzlich für ihre Unterstützung bei der Erhöhung der EKB. Die derzeitige Dynamik ist konstruktiv und effizient.

Das günstige Wetter hat ebenfalls zu erfreulichen Ernten beigetragen und uns daran erinnert, wie wichtig es ist, angesichts der Naturgewalten bescheiden zu bleiben.

Saatgetreideverkäufe 2025: Nach zwei sehr schwachen Jahren (2023–2024) knüpft 2025 wieder an die guten Ergebnisse von 2021 an. Der Absatz per 30.11.2025 liegt um 3'400 t über dem Vorjahreswert (+17%): Brotweizen: +22%, Futterweizen: +15%, Gerste: +9%, Dinkel: +12%. Auch der Bio-Sektor wächst: von 2'416 t auf 3'051 t, und sein Gesamtanteil steigt von 12% auf 13%.

Ernte 2025 – Pflanzkartoffeln: Erste Schätzungen gehen von einer aussergewöhnlichen Ernte aus, vergleichbar mit 2018, allerdings mit einer um 140 ha geringeren Gesamtfläche. Nach Abzügen und Verlusten aufgrund von Virusbefall weisen die ÖLN- und Bioflächen ähnliche Erträge auf: 18 t/ha. Die erwartete Gesamtproduktion liegt bei etwas mehr als 25'000 t.

Angesichts dieser reichhaltigen Ernte sind Überschüsse wahrscheinlich. Trotz der geführten Diskussionen werden 5'000 t über das Zollkontingent importiert, was zu etwa 3'000 t unverkauften zertifizierten Pflanzkartoffeln führt.

Andere Arten: Bei Futterpflanzen (Klee und Gräser) sind die Ergebnisse uneinheitlich. Die Wetterbedingungen haben die Arbeitsfenster eingeschränkt. Die Erträge sind insgesamt korrekt, aber die Qualität ist noch ungewiss. Die Triagen sind im Gange. Die Saatmaisernte ist ausgezeichnet und gehört zu den besten der letzten Jahre. Die Erträge in La Côte sind gut, im Rheintal jedoch etwas schwächer. Auch die Sojabohnenernte ist erfreulich. Ein Teil der Posten wird jedoch aufgrund der geringen Keimfähigkeit verloren gehen. Positiv zu vermerken ist, dass die Ernte 2025 frei von Phomopsis ist.

Mit Bedauern hat der Vorstand von swisssem den Rücktritt seines Präsidenten Lukas de Rougemont zur Kenntnis genommen. Zu seinem Nachfolger im Vorstand wählten die Delegierten Jürg Hess, Saatgut- und Pflanzgutproduzent in Dürrenroth und Mitglied des Verwaltungsrats der SEMAG.

Thomas Ritz, Saat- und Pflanzgutproduzent in Biezwil und seit 2018 Mitglied des Vorstands swisssem, übernimmt das Präsidium.

Dario Fossati und Thomas Hebeisen, beide frisch pensionierte Agroscope-Mitarbeiter, wurden als Dank für ihre Arbeit zugunsten der Saatgutbranche zu Ehrenmitgliedern ernannt

 



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Website: https://www.swisssem.ch/

Published: February 5, 2026

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