home news forum careers events suppliers solutions markets expos directories catalogs resources advertise contacts
 
News Page

The news
and
beyond the news
Index of news sources
All Africa Asia/Pacific Europe Latin America Middle East North America
  Topics
  Species
Archives
News archive 1997-2008
 

132,000 Euro für die Entwicklung einer biologischen Methode zur Verhinderung von Lagerfäulen


Malchow/Poel, Germany
February 2012

Wirtschaftsminister Harry Glawe hat heute in der PROPHYTA GmbH in Wismar den Startschuss für ein neues Verbundforschungsvorhaben mit der Hochschule Wismar gegeben. Mecklenburger Ingenieure und Wissenschaftler wollen ein neuartiges biotechnologisches Verfahren unter Nutzung von Pilzen entwickeln, um künftig in großen Lagereinheiten aufbewahrte Ernten auf natürliche Weise vor Keimen und Bakterien zu schützen. Das gemeinsame Projekt mit einer Laufzeit von zwei Jahren wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Europäischen Sozialfonds (ESF) mit 132.000 Euro gefördert, das Gesamtvolumen beträgt 170.000 Euro.


Minister Harry Glawe (2. von links.) überreicht den Förderbescheid an den Geschäftsführer der PROPHYTA GmbH Dr. Peter Lüth (links), Prof. Martin Wollensak (rechts) und an Prof. Christian Stollberg, von der Universität Wismar

Hintergrund:

Jedes Jahr werden Milliarden Tonnen Obst, Gemüse und Getreide eingelagert, verschifft und transportiert. Bei der Lager- und Vorratshaltung kann ein Befall mit Pilzen nicht ausgeschlossen werden. Daher sind in der Regel im Lager weitere Schutzmaßnahmen notwendig. Bis heute werden die Nahrungsmittel grundsätzlich mit chemischen Substanzen bearbeitet, damit sie äußerlich appetitlich aussehend und geschmacklich einwandfrei beim Verbraucher ankommen. Gemäß EU-Pflanzenschutzrecht müssen jedoch die giftigen Verbindungen bis 2013 mengenmäßig um 50 Prozent gegenüber 2005 reduziert werden. Zudem setzen immer mehr Verbraucher auf eine umweltverträgliche Lagerung und Verarbeitung von Lebensmitteln – ein Riesenmarkt, für den es bislang noch keine verfahrenstechnische Alternative gibt. Die Abtötung von Fäulniskeimen, insbesondere Pilzen, in der Lager- und Vorratshaltung mit Gasen auf biologischer Basis ist bisher weder untersucht noch etabliert, was sich jetzt mit Hilfe von Experten und Wissenschaftlern in Wismar ändern soll.


Torsten Selz präsentiert die pilzlichen Sporen auf einem Feststoffsubstrat in einem geöffneten Fermenter bei der PROPHYTA

In dem Forschungsprojekt wird die PROPHYTA GmbH mit den herstellungsrelevanten Fragestellungen des gasbildenden Pizes befassen, während die Universität das Gas analysieren und seine Wirksamkeit gegen die Lagerfäule verursachenden Schadpilze untersuchen wird. Ziel ist es die Kultivierung des Pilzes im PROPHYTA-Feststoff-Fermeneter verfahrenstechnologisch so zu entwickeln, dass eine maximale Gasausbeute mit den optimal wirksamen Inhaltsstoffen möglich ist.

Weitere Informationen unter:

http://www.regierung-mv.de/cms2/Regierungsportal_prod/Regierungsportal/de/wm/?&pid=33196
http://www.gruender-mv.de/news/gruendernews/2012/Januar/3001b.html
http://www.ruegen-und-mee-h-r.com/?m=201201

 



More news from: Prophyta Biologischer Pflanzenschutz GmbH


Website: http://www.prophyta.de

Published: February 15, 2012

The news item on this page is copyright by the organization where it originated
Fair use notice

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

  Archive of the news section


Copyright @ 1992-2026 SeedQuest - All rights reserved